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©RUB, Marquard

Amir Moradi besetzt W2-Professur für Implementation Security

Seit August 2022 ist Amir Moradi der neue Professor für Implementierungssicherheit an der Fakultät für Informatik. Der Forschungsschwerpunkt seiner Gruppe liegt auf der Sicherheit der Implementierung von kryptographischen Primitiven. „Digitale Logikschaltungen sind die Grundlage der digitalen Revolution, und ihre Integration in unser Leben bedeutet, dass sie Zugang zu den privaten und geheimen Daten der Bürger haben. Die Kryptographie ist natürlich ein wichtiger Punkt, um solche Bedenken zu adressieren, aber sie reicht leider nicht aus, um die Daten zu schützen, die in einer Schaltung gespeichert und von ihr verarbeitet werden, da die physikalischen Eigenschaften und das Verhalten einer Schaltung in direktem Zusammenhang mit ihren Aktivitäten stehen“, erklärt er. Daher ist ein großer Teil seiner Forschungstätigkeit dem Schutz der Implementierung kryptographischer Primitive, um die Geheimhaltung der privaten Daten der Bürger zu verbessern. Kurz gesagt, können die Aktivitäten seiner Gruppe als Hardware-Sicherheit, Schutz gegen physische Angriffe (Seitenkanalanalyse und Fault-Injection-Angriffe), Sicherheitsanalyse von Real-World Systemen, insbesondere des Internets der Dinge, und effiziente Hardware- und Software-Implementierung von kryptographischen Verfahren bezeichnet werden. Dazu gehören verschiedene Implementierungsplattformen wie ASICs, FPGAs und Mikroprozessoren.

Bevor er zu der Fakultät für Informatik der RUB wechselte, war Moradi Professor am Institut für Informatik der Universität zu Köln, davor außerplanmäßiger Professor an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RUB. Er begann seine Karriere mit einer Post-Doc-Stelle unter der Betreuung von Prof. Christof Paar an der RUB im Jahr 2009 und wurde im Jahr 2015 habilitiert. Sein Grund- und Hauptstudium absolvierte er an der Sharif University of Technology in Teheran.