Unsere Aufgaben
Als Diversitätsbeauftragte sind wir Ansprechpersonen an der Fakultät in Fällen von erlebter oder beobachteter Diskriminierung. Wir beraten Beschäftigte und Studierende. Wenn wir alleine mal nicht weiter kommen, verweisen wir gerne bei Bedarf an interne oder externe Beratungsstellen.
Eine zentrale Aufgabe ist außerdem die aktive Antidiskriminierungsarbeit, z.B. in Form von Kampagnen, Workshops oder in unserer Funktion als Berater*innen für Personen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.
Kontinuierliche fachliche Weiterbildung, regelmäßige Netzwerktreffen sowie die stetige Selbstreflexion sind Teil unseres Selbstverständnisses.
Unser Beratungsverständnis
- vertraulich
- wertschätzend
- empathisch
- wertfrei
Das Team
(Anti-)Diskriminierung ist ein Thema, das mir – nicht zuletzt aufgrund eigener Betroffenheit – besonders am Herzen liegt.
Diskriminierung ist, entgegen der weit verbreiteten Annahme, meist keine vorsätzliche Handlung, sondern etwas, das ganz nebenbei, unterschwellig und alltäglich geschieht. Es ist mir ein Anliegen, Bewusstsein dafür zu schaffen und diskriminierendem Verhalten mit gezielten Maßnahmen entgegenzuwirken.
Gemeinsam mit den Mitgliedern der Fakultät für Informatik möchte ich dazu beitragen, dass unsere Fakultät ein offener und sensibler Ort zum Arbeiten und Studieren ist. Dafür stehe ich u.a. als Ansprechperson beratend zur Seite.
Ich spreche die Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch
Anastasia Kolovou (sie/ihr)
Mir ist wichtig, dass jeder Mensch, egal welche Religion, Sexualität, Herkunft, welches Geschlecht oder ob die Person eine Behinderung hat, eine Art Safe Space findet. Das möchte ich im Team verstärken und für jede*n eine Möglichkeit schaffen, sich frei zu äußern.
Auch wäre es für mich bedeutend, für die Fakultät für Informatik Reflexionsimpulse zu wecken und Sensibilisierung zu bewegen, damit Diversität kein kontroverses Thema bleibt, sondern zur Normalität für jede*n wird. Das können wir alle zusammen schaffen!
Ich spreche die Sprachen: Deutsch, Englisch, Griechisch
Was bedeutet "Diskriminierung"?
Unter Diskriminierung wird die Benachteiligung und Herabsetzung einer Person aufgrund von Zuschreibungen oder (vermeintlichen) Gruppenzugehörigkeiten verstanden. Einige Beispiele sind unten aufgelistet. Mit einem Klick auf die Diskriminierungskategorie wird diese erklärt und durch konkrete Beispiele veranschaulicht.
IntersektionalitätDer Begriff der Intersektionalität wurde von Kimberlé Crenshaw geprägt. Sie analysierte abgewiesene Diskriminierungsklagen von Schwarzen Frauen. Dabei fand sie heraus, dass die Erfahrungen Schwarzer Frauen vor Gericht nicht als Diskriminierung anerkannt wurden, da es nicht dieselben Erfahrungen waren wie die von weißen Frauen oder Schwarzen Männern. Vielmehr wurden sie spezifisch als Schwarze Frauen benachteiligt.Intersektionalität ist also eine Perspektive auf Mehrfachdiskriminierung und berücksichtigt, dass verschiedene Diskriminierungsformen nicht einzeln für sich wirken.Sie beeinflussen sich gegenseitig und es entstehen neue Formen der Diskriminierung. So kann eine Schwarze Frau als Schwarze, als Frau oder als Schwarze Frau diskriminiert werden.
Hier geht es zu den Seiten der zentralen Antidiskriminierungsstelle der RUB.
Ressourcen
Blog